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Zwei Drittel der Internetnutzer sind bereit für Web-Inhalte zu bezahlen!

05.02.03 -- Die Bereitschaft, für Internetinhalte zu bezahlen, wächst beständig. Bereits 66 Prozent der regelmäßigen Internetnutzer können sich vorstellen, für bestimmte Online-Inhalte Geld zu bezahlen. Am höchsten ist die Zahlungsbereitschaft bei

  • 37 % Online-Spielen bzw. Spieleplattformen gefolgt mit
  • 35 % von Musikdiensten
  • 32 % Videodiensten und
  • 31 % Informationsdiensten.

„Die Umfrage zeigt, dass auch Nutzer, die das Internet als Medium mit kostenlosen Inhalten kennen gelernt haben, unter bestimmten Voraussetzungen kostenpflichtige Dienste akzeptieren und nutzen würden“, fasst Sascha Theismann, Geschäftsführer des Kölner Online-Marktforschungsunternehmens Smart-Research GmbH, die Ergebnisse der Befragung zusammen.

Die Zeiten, in denen man aktuelle Informationen und Dienste grundsätzlich kostenlos im Internet beziehen konnte, sind mittlerweile vorbei. Auf immer mehr Internetseiten werden solche Angebote nur noch gegen ein entsprechendes Entgelt präsentiert. Fraglich ist, wie die Internetnutzer auf diesen Wandel reagieren. Sind diejenigen, die diese Dienste bis jetzt kostenlos genutzt haben, bereit auf kostenpflichtige Dienste umzusteigen? Und wie sollten diese Dienste ausgestaltet sein?

70 Cent pro Musiktitel sind der Optimalpreis! Die großen Plattenfirmen und Labels wie z.B. Sony, EMI oder Bertelsmann betreiben seit einigen Monaten eigene Portale wie „MusicNet“ oder „PressPlay“, auf denen sie die Musik ihrer Künstler gegen Bezahlung zum Download bereitstellen. Diese und ähnliche Angebote werden bereits von 6% der Personen, die Musik aus dem Internet herunterladen, genutzt. Weitere 29% sind potenziell dazu bereit, für kostenpflichtige Musikdienste zu bezahlen. Die wichtigsten Voraussetzungen für die Nutzung solcher Dienste sind eine gute Klangqualität der Musiktitel (85%), gefolgt von einer einfachen Bedienbarkeit (80%) und einem unkomplizierten Abrechnungsverfahren (76%).

Der optimale Preis für einen Musiktitel liegt nach Ansicht der relevanten Zielgruppe bei 70 Cent, wobei die Unter- und Obergrenze des akzeptierten Preisbereiches bei 25 Cent bzw. einem Euro liegen. Fragt man die potenziellen Nutzer nach wünschenswerten Zusatzdiensten, so halten 87% die Möglichkeit für wichtig, komplette Alben herunterladen zu können.

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