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82% der Befragten sehen
in dem Angebot, Bildmaterial wie z.B. das CD-Cover herunterzuladen
zu können, eine sinnvolle Zusatzleistung. Müssten sich
die Nutzer für ein Abrechnungsmodell entscheiden, so würden
58% eine Abrechnung je Titel bevorzugen. 27% präferieren
ein Abomodell mit einer unbegrenzten Anzahl an Downloads und
11% bzw. 4% ein Abo mit 50 bzw. 100 Downloads pro Monat. Als
gewünschte Musikrichtungen dominieren mit 91% bzw. 84% Pop-
und Rockmusik.
Die bisherigen monatlichen
Ausgaben der Nutzer von kostenpflichtigen Musikdiensten liegen
eher im unteren Bereich. 52% geben an, bis zu 5 pro Monat
für die Downloads auszugeben. Weitere 28% geben zwischen
5 und 10 und lediglich 20% über 10
im Monat aus.
Online Video- und Kinodienste:
Ein potenzieller Zukunftsmarkt?
Neben Musikdiensten werden sich zukünftig auch kostenpflichtige
Videodienste, also Dienste, bei denen Video- oder Kinofilme gegen
ein entsprechendes Entgelt heruntergeladen werden können,
eines großen Interesses erfreuen. Bereits heute existieren
einige mehr oder weniger erfolgreiche Dienste wie z.B. Arcor
Video on Demand oder T-Online Vision auf dem Markt. Insgesamt
31% der Befragten wären dazu bereit, für einen solchen
Dienst zu bezahlen, wobei eine gute Bild- und Tonqualität
(90% bzw. 85%) sowie eine einfache Bedienbarkeit (80%) gewünscht
werden. Insgesamt 72% der potenziellen Nutzer würden eine
Abrechnung je Film einem Abomodell vorziehen. Auf die Frage,
ob ein solcher Dienst eher Video- oder aktuelle Kinofilme anbieten
sollte, sprechen sich 68% für Kinofilme aus. Die bevorzugten
Film-Genres sind Komödien (91%) und Actionfilme (85%).
Der akzeptierte Preisbereich
unterscheidet sich für Kino- und Videofilme kaum. Als Untergrenze
werden 1 , als Obergrenze 6 pro Film angegeben.
Der Optimalpreis liegt bei 3 je Film.
Aktuelle Nachrichten und
Nachrichtenarchive liegen in der Gunst der Nutzer vorn. Spätestens
seit in den letzten Monaten die Einnahmen aus der Online-Werbung
bei vielen Internetdienstleistern eingebrochen sind, rücken
kostenpflichtige Informationsinhalte und services stärker
in den Mittelpunkt zukünftiger Geschäftsmodelle. Eine
Reihe von Unternehmen wie z.B. Der Spiegel, die FAZ oder die
Financial Times Deutschland bieten bereits seit längerem
kostenpflichtige Premium- Dienstleistungen an.
Doch für welche Informationsinhalte
sind potenzielle Nutzer am wahrscheinlichsten bereit zu zahlen?
Ganz vorne liegen mit 37% aktuelle Nachrichten und Nachrichtenarchive,
gefolgt von Wirtschaftsinformationen und Wirtschaftsarchiven
mit 33%.
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