Trotz Börsen-Crash
und Dotcom-Pleiten:
E-Business wird in Unternehmen zur
Pflicht
(17.12.01 -opm) - Schmerzhaft
für die Anleger ging vor rund einem Jahr der neue Markt
zu Boden. Weltweit über 550 "Dotcoms" verschwanden
so schnell, wie sie gekommen waren. Und dennoch sind sich die
Experten einig: Das E- Business steht erst am Anfang. Und zwar
nicht, weil es "schick" ist, sondern weil es zur wirtschaftlichen
Notwendigkeit wird.
Internetplattformen
senken jetzt schon im großen Stil
die Kosten für Vertrieb und Beschaffung.
E-Business-Lösungen
sind einer der Schwerpunkte der neuen IT-Messe "itx"
in Stuttgart auf der vom 17. bis 20. April 2002 die neuesten
Software-Lösungen für den Mittelstand präsentiert
werden.
Die renommierte Gartner
Group schätzt, dass ab dem Jahr 2006 das E- Business als
Teil aller Geschäftsprozesse selbstverständlich sein
wird, egal ob in der Old oder in der New Economy. Die Nutzung
des Internets wird zur Pflicht im Rennen gegen die Konkurrenz.
Auch Siemens hat vor kurzem seinen Online-Beschaffungsmarktplatz
"click2procure" in Betrieb genommen. Hier können
Lieferanten schnell und einfach per Mausclick Angebote abgeben,
Bestellungen empfangen und Rechnungen stellen.
E-Business erhöht
die Effizienz der Unternehmen. Die Arbeit übers Netz verspricht
sinkende operative Kosten und vereinheitlichte Arbeitsprozesse.
Geschäfte können schneller mit den jeweiligen Partnern
und Kunden abgewickelt werden. Der administrative Aufwand sinkt.
Das gilt keineswegs nur für Konzerne, sondern auch und gerade
für den Mittelstand.
Wie die Unternehmensberatung
Deloitte Consulting in einer Studie schreibt, bringt die mobile
Datenkommunikation besondere Vorteile für Unternehmen mit
vielen Vertriebs- und Außendienstmitarbeitern. So plant
zum Beispiel die Walter Marketing Gruppe, ein europäischer
Vertriebs-Dienstleister mit Hauptsitz in Karlsruhe, die Einführung
mobiler Endgeräte für seine 20.000 Außendienstmitarbeiter.
"Dispositionen, Umsatzzahlen, Preisspiegel - mit den neuen
Technologien ist der direkte Kontakt zum Point of Sale problemlos
möglich", sagt Unternehmensleiter Jürgen Müller.
Durch den Einsatz solcher Lösungen sind nach der Deloitte
Consulting-Studie Kostensenkungen von 25 Prozent möglich.
 |
weiter |

|
|