E-Mail ist doch keine Belastung
im Arbeitsalltag
Neue Studie widerlegt
Überflutungs-Befürchtungen
(pte - 8.12.02) - Zunächst
wurde E-Mail als Allheilmittel gehypet, anschließend verdammt.
Nicht zuletzt aufgrund angeblicher Überflutung von Arbeitskräften
mit elektronischen Nachrichten sei es übelbringend, hieß
es oft. Jetzt hat wieder eine amerikanische Studie die realen
Erfahrungen der "work emailers zu erheben versucht.
Im Ergebnis findet sich keine Bestätigung einer überbordenden
Mail-Flut.
Dem Pew Research
Center zu Folge haben
62 Prozent der amerikanischen Arbeitnehmer Internetzugang, wovon
fast alle (98 Prozent) E-Mail in ihrem Job einsetzen. Folglich
gäbe es in den USA 57 Mio. "work emailers. Im
Gegensatz zur oft vertretenen Meinung, die Menschen in den Unternehmen
würden von einer unkontrollierbaren Menge an E-Mails überflutet,
sagt die große Mehrheit in dieser Studie, dass sie ihr
E-Mail-Aufkommen durchaus managen könne. Nur ein moderater
Anteil eines typischen Arbeitstages würde für das Lesen
und Schreiben von elektronischen Nachrichten aufgewendet. Darin
enthalten sind auch jene Mails, die ein Ersatz für Telefon,
Fax oder Post sind.
Die Hälfte der Befragten
gab an, dass sich ihr E-Mail-Volumen im letzten Jahr erhöht
habe, während es für die andere Hälfte gleich
geblieben ist. Überhaupt nur sechs Prozent erhalten mehr
als 50 E-Mails pro Tag. Auch der Inhalt der Nachrichten ist für
die Studienteilnehmer durchaus job-relevant. 71 Prozent gaben
an, dass nur ein kleiner Teil der eingehenden Mails aus unerwünschten
Werbezusendungen bestünde.
Sogar 75 Prozent meinten,
nur ein kleiner Teil sei persönlicher Natur. Nach Ansicht
der professionellen Nutzer eignet sich die elektronische Post
gut für die Mitteilung von Fakten, die Bearbeitung von Dokumenten
und das Vereinbaren von Terminen. Bei Problemen am Arbeitsplatz
und anderen sensiblen Themenbereichen sehen aber nur sechs Prozent
darin ein taugliches Kommunikationsmittel, hier wird eindeutig
der persönlichen Kontaktaufnahme der Vorzug gegeben.
Die ausführliche Auswertung
der Studie kann hier abgerufen werden.
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