Europa voller Internet-Junkies
Unternehmen nur mangelhaft
vor Gefahren geschützt
12.02.05 - - 24 Prozent aller
Internet-User sind "Internet-Junkies". Zu diesem Schluss
kommt eine von Dynamic Markets im Auftrag des US-amerikanischen Sicherheitssoftwarespezialisten
Websense durchgeführte Studie. Die Untersuchung
hat das Internetnutzungs- verhalten von 500 Unternehmensmitarbeitern
in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und
den Niederlanden kategorisiert und gleichzeitig auch den Status
der IT-Sicherheit der Unternehmen erfasst.
Die Studie zeigte, dass es
drei Hauptnutzungstypen für den Umgang mit dem Internet
gibt. 24 Prozent der User zeichneten sich durch einen besonders
versierten und unersättlichen Umgang mit dem Internet aus.
Jeder sechste innerhalb dieser Gruppe lässt sich als "Download-DJ"
bezeichnen, der kostenlos Spiele, Software oder Musik herunterlädt,
welche nicht primär mit der Arbeit zusammenhängen.
Die mit 45 Prozent am häufigsten praktizierte Form der "systematischen"
Internetnutzung beschreibt einen sehr pragmatischer Umgang mit
dem Internet, bei dem es vornehmlich als Recherche-Tool genutzt
wird um benötigte Informationen für Arbeit und Freizeit
aufzuspüren. Ein Drittel der Befragten (31 Prozent) outete
sich als "Light User", die das Internet nur gelegentlich
nutzen.
Betrachtet man die regional
unterschiedlichen Nutzungsweisen des Internet innerhalb Europas,
so zeigt sich, dass die meisten Downloads von Musik, Filmen,
Software und Spielen von Mitarbeitern in Großbritannien
(23 Prozent) und Deutschland (13 Prozent) vorgenommen werden.
Die Niederlande verzeichnen mit 31 Prozent den größten
Anteil der "Internet-Junkies". In Frankreich und Deutschland
finden sich mit je 49 und 46 Prozent die meisten "Systematiker".
Deutlich überrepräsentiert ist die Gruppe der "Light-User"
mit 41 Prozent in Italien und 44 Prozent in Großbritannien.
Neben der Kategorisierung
des Surfverhaltens der Mitarbeiter war der zweite Untersuchungsgegenstand
die Ermittlung der IT-Sicherheit der Unternehmen. In diesem Punkt
stellte sich als zentrales Ergebnis der Studie die große
Nachlässigkeit im Umgang mit dem Internet heraus, die sich
sowohl seitens der Anwender als auch der Unternehmen abzeichnete.
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