Steigende Nutzung von Breitband-Internetzugängen
15% der privaten Surfer in Deutschland verfügen über
einen Breitbandanschluss

(17.4.02 - opm) - Nielsen//NetRatings, der globale Standard in der elektronisch gemessenen Internetnutzung, veröffentlicht heute die neuesten Daten des Internet Media Strategies Service. Daraus geht hervor, dass der Einsatz von Breitband-Zugangstechnologien (DSL, LAN, Kabel-Modem) bei der privaten Nutzung des Internets immer grössere Verbreitung findet

Doppelt so viele Breitbandzugänge innerhalb eines halben Jahres

In Deutschland nutzten im März 2002 bereits 15% der privaten Internetnutzer einen Breitband-Zugang, der schnelle Downloads von speicherintensiven Dateien und Anwendungen ermöglicht. Mit 85% setzt die grosse Mehrheit der deutschen Surfer aber immer noch auf konventionelle Techniken (Modem, ISDN). Betrachtet man aber die Tatsache, dass sich die Anzahl der Breitbandanschlüsse innerhalb von nur sechs Monaten verdoppelt hat, wird deutlich, mit welcher Geschwindigkeit die Breitbandtechnologie in Deutschland Einzug hält.

Deutschland im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld
Im europäischen Vergleich ist Deutschland das Land mit der höchsten Verbreitung von IDSN- und DSL-Internetanschlüssen.
Vergleicht man die Übertragungsraten der privaten Surfer in Europa, belegt Deutschland aber nur einen unteren Mittelplatz (Rang 8), Österreich belegt Rang 7, die Schweiz Rang 9. Die höchste Verbreitung der Breitbandanschlüsse findet sich in Holland, Belgien und Frankreich, während Grossbritannien, Norwegen und Irland in dieser Wertung die Schlusslichter bilden.

Surfer im fortgeschrittenen Alter nutzen DSL-Zugänge
Die Frage, ob eine bestimmte Bevölkerungsgruppe eine Zugangsart bevorzugt, offenbart folgende überraschende Feststellung. In der Altersgruppe der 50 bis 54-jährigen Internetnutzer verfügen überproportional viele Surfer über einen schnellen DSL-Breitbandanschluss.

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