Bittere Beichte
der Online-Händler
43 % sind mit den eigenen Angeboten
unzufrieden
61 % haben am Markt vorbeientwickelt
13.4.2001 (ots) - Fast die Hälfte
der Online-Händler ist mit ihren eigenen Internet-Angeboten
unzufrieden. Das ist das Ergebnis einer Studie der Düsseldorfer
IT-Beratung Sterling Commerce unter rund 600 befragten Unternehmen.
Wie das Wirtschaftsmagazin ,BIZZ' berichtet, räumt die E-Business-Branche
damit erstmals eklatante Fehler ein:
- Nicht einmal jedes zweite Unternehmen beurteilt die Entwicklung
von Umsatz und Marktakzeptanz positiv.
- Nur jede dritte Firma ist mit ihrer Rentabilität, lediglich
29 Prozent sind mit dem eigenen Kundenmanagement glücklich.
Während bislang dem angeblich konservativen Einkaufsverhalten
der Deutschen die Schuld an den schlechten Umsätzen im E-Commerce
gegeben wurde, übernehmen jetzt viele E-Business-Anbieter
selbst die Verantwortung für die schleichende Entwicklung.
So haben 61 Prozent der befragten Firmen nach eigenen Angaben
ihre Marktchancen falsch eingeschätzt und ihre Produkte
oder Dienstleistungen am Kundeninteresse vorbeientwickelt. Aber
auch die technische Planung bereitet vielen Online-Händlern
Schwierigkeiten: Gut zwei Drittel der Unternehmen gestehen Probleme
mit Computersystemen ein, dazu kommen fehlende Absprachen zwischen
einzelnen Abteilungen. Ein weiterer gravierender Fehler: 46 Prozent
gaben falsche Kostenkalkulationen zu.
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