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Microsofts Internet Information
Server ausspionierbar
Nach einer Meldung von Chip
lässt es eine Lücke in den meisten Intrusion Detection
Systems (IDS) zu, "Internet Information Server"-spezifische
Verwundbarkeiten auszunutzen, ohne dabei entdeckt zu werden.
Betroffen sind lt Chip
folgende Systeme: Cisco's Secure IDS, Cisco Catalyst 6000 IDS
Module, ISS RealSecure Network Sensor 5.x and 6.x vor XPU 3.2,
ISS RealSecure Server Sensor 6.x vor 6.0.1, ISS RealSecure Server
Sensor 5.5, Dragon Sensor 4.x und Snort vor 1.8.1.
Der Trick soll dabei sein,
dass das HTTP-Protokoll zwei Arten der Verschlüsselung bei
der Übertragung auf einen Webserver zulässt. Microsofts
Internet Information Server kennt aber drei Arten. Im Gegensatz
zu den normalen Verschlüsselungen UTF oder HEX können
an den IIS auch %u-verschlüsselte Daten gesendet werden.
Während die ersten zwei Verschlüsselungen von den IDS
entschlüsselt werden und so der Spion auffällt, werden
die mit %u-verschlüsselten Daten erst vom IIS entschlüsselt
und gelangen so durch das IDS. Wenn der Angreifer, zum Beispiel
der Wurm "Code Red", einen String "index.id%u"
sendet, wird dieser nicht als "index.ida" vom IDS gelesen,
sondern erst auf dem Webserver IIS ausgeführt.
Da auch noch andere IDS
betroffen seien können, empfiehlt Chip den Hersteller Ihres
Systems zu kontaktieren, wenn Sie einen Internet Information
Server einsetzen.
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