Sicherheitslecks bei Microsofts
Internet Explorer
Microsoft empfiehlt schnelles
Einspielen der Patches
(25.04.03
- pte) - Microsoft stopft
mehrere Sicherheitslücken in seinem Internet Explorer und
dem E-Mail-Programm Outlook Express. Wie der Softwarekonzern
in den entsprechenden Sicherheits-Bulletins mitteilt, werden
Lecks in beiden Programmen als kritisch eingestuft. Die Sicherheitslücken
können von Angreifern dazu ausgenutzt werden, die Kontrolle
über den PC des Opfers zu übernehmen und beliebige
Codes auszuführen.
Die vier Sicherheitslücken
im Internet Explorer (IE) betreffen die Versionen 5.01, 5.5 und
6.0. Frühere Versionen werden von Microsoft nicht länger
unterstützt. Die schwerwiegendste Sicherheitslücke
betrifft die Funktion URLMON.DLL. Dabei überprüft der
IE nicht alle Parameter der Informationen, die von einem Webserver
stammen. Der Benutzer muss dazu nur die entsprechend präparierte
Webseite des Angreifers besuchen oder eine HTML-Mail lesen. Die
zweite schwerwiegende Sicherheitslücke ist eine Möglichkeit
für einen Buffer-Overrun-Angriff, da der IE Internetadressen
aus Drittquellen überprüft. Die anderen beiden Lecks
ermöglichen einem Angreifer Files vom PC des Opfers auszulesen
oder herunterzuladen. Ein kumulativer Patch wird von Microsoft bereitgestellt. Der Softwarekonzern empfiehlt allen
Benutzern, diesen einzuspielen.
Die Sicherheitslücke
im Outlook Express erlaubt im schlechtesten Fall einem Angreifer
ebenfalls einen vollständigen Zugriff auf den PC des Opfers.
Der Bug liegt in einer fehlerhaften Bearbeitung von HTML-Mails
im Programm. Auch bei dieser Sicherheitslücke rät der
Softwaregigant allen Benutzern, den Patch möglichst schnell einzuspielen.
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