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Aktuelles Fahndungsfoto
wichtig
Ein Virenschutzprogramm
kann digitale Bedrohungen nur entdecken, wenn es zuvor mit einem
entsprechenden "Fahndungsfoto", so genannten Virendefinition
oder Virensignaturen, "gefüttert" wurde. Liegt
die Virensignatur eines neuen Schädlings nicht vor, nützt
das beste Virenschutzprogramm nichts und der Quälgeist marschiert
seelenruhig an der Schutzsoftware vorbei. Oberstes Gebot für
Anwender ist daher, den Virenscanner regelmäßig zu
aktualisieren oder eine Software wie Norton AntiVirus zu verwenden,
die das Update automatisch ausführt, sobald der Nutzer mit
dem Rechner online geht.
Updates nicht nur
für Virenscanner
Doch auch das Betriebssystem
selbst benötigt regelmäßig eine Aktualisierung,
denn immer wieder werden Sicherheitslücken entdeckt. "Die
Schwachstellen in Betriebssystemen und Anwendungen dürfen
nicht aus den Augen verloren werden", meint Lindner. "Denn
diese Sicherheitslücken werden immer schneller von Hackern
ausgenutzt." Die Entwickler reagieren meist schnell und
stellen Updates, so genannte Patches, auf ihren Websites zur
Verfügung. Von da an sind die Nutzer gefragt: Es wird dringend
empfohlen alle zwei bis drei Wochen mit entsprechenden Patches
Betriebssystem und Programme zu aktualisieren. Was herauskommt,
wenn Anwender diese Möglichkeit nicht nutzen, hat Blaster
eindrucksvoll gezeigt. Innerhalb kürzester Zeit installierte
sich der Wurm auf etlichen Computern, nur weil eine bestimmte
Schwachstelle in Windows NT/2000 und XP ausgenutzt wurde. Das
sonst übliche Verbreitungsmittel E-Mail war dabei nicht
einmal notwendig.
E-Mails mit "Köpfchen"
bearbeiten
Viele Würmer wie auch
der derzeit kursierende Netsky mit seinen zahlreichen Varianten
verbreiten sich allerdings hauptsächlich, weil PC-Nutzer
immer noch vollkommen arglos E-Mails und Dateianhänge öffnen.
Eine gesunde Portion Skepsis ist mittlerweile dringend notwendig:
Massenmailer haben heute zahlreiche Tricks auf Lager, um den
Empfänger zum Öffnen der Nachricht und der Anlage zu
bewegen. In manchen Fällen erzeugen Würmer die Betreffzeile
und auch den Dateinamen der Anlage aus Stichwörtern, die
sie im System aufschnappen. Der PC-Nutzer sollte also nicht jede
E-Mail einfach öffnen und schon gar nicht die angehängten
Dateien.
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