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Wirtschaft erwartet noch mehr Angriffe auf IT

Die Gefährdung der Wirtschaft durch kriminelle Handlungen wird weiter wachsen. Dies erwarten 76% der im Rahmen der fünften WIK/ASW-Sicherheits-Enquête befragten Fachleute. 216 Sicherheitsexperten aus bedeutenden deutschen Unternehmen beteiligten sich an der Untersuchung, die von der Fachpublikation WIK - Zeitschrift für die Sicherheit der Wirtschaft mit Unterstützung von Wirtschaftsverbänden und führenden Sicherheitsberatern durchgeführt wurde. Insbesondere Bedrohungen durch Industrie- und Wettbewerbsspionage und durch Kriminalität werden nach überwiegender Einschätzung in den nächsten Jahren wachsen. Das höchste Gefährdungspotenzial messen die Experten jedoch heute und in der Zukunft den Angriffen auf die IT-Sicherheit zu.
Bei keinem anderen Delikt waren die Zukunftsprognosen ähnlich negativ: 74% der Teilnehmer erwarten, dass Hackerangriffe auf die betriebliche IT zunehmen. Ebenso viele glauben, dass auch Schadenssoftware aus dem Internet, wie Viren, Würmer oder Trojaner zunehmen werde. 64% der befragten Sicherheitsexperten waren bereits in den letzten 24 Monaten konkret mit Computerkriminalität befasst. Entsprechend wird in der IT- und Kommunikationssicherheit aufgerüstet: In 90% der Betriebe werden die realen Ausgaben für diesen Bereich im Jahr 2001 steigen. 25% der Betriebe haben jetzt schon Investitionen für das Jahr 2002 vorgesehen.
Ähnlich besorgniserregend wird die Entwicklung der Wirtschaftsspionage gesehen.

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