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Dennoch verfügt bisher erst
knapp ein Drittel der befragten Unternehmen über ein Konzept
zum Schutz des eigenen Know-hows. Ebenso wenige verschlüsseln
fallweise wichtige Nachrichten, die per Telefon, Fax oder E-Mail
versandt werden.
Als gravierend bewerten die Unternehmensvertreter weiterhin die
Mitarbeiterkriminalität. Diebstähle von Firmeneigentum,
Abrechnungsbetrügereien und der "Zeitdiebstahl"
gehörten schon bisher zu den Delikten, mit denen sich die
Sicherheitsexperten am häufigsten zu befassen hatten. Auch
hier werden, so ihre Prognose, Häufigkeit und Schäden
in den nächsten Jahren stark steigen.
Nur von geringer Bedeutung ist ein Delikt, das bei vergleichbaren
Untersuchungen in den USA regelmäßig als besonders
problematisch angesehen wird: Gewalt am Arbeitsplatz war nur
bei 3% der Unternehmensvertreter ein Delikt, mit dem sie sich
häufiger als fünfmal in den letzten zwei Jahren befassen
mussten. Nennenswerte Änderungen erwarten die Betriebe hier
nicht.
Die Befragung bestätigte auch, dass Sicherheits- dienstleister
in der Wirtschaft inzwischen unverzichtbar sind. Nur noch 6%
der Unternehmen kommen bei ihren internen Sicherheitsaufgaben
gänzlich ohne externe Unterstützung aus. Gute Ausbildung
und Berufserfahrung sind die wichtigsten Anforderungen an das
Fremdpersonal an Empfang, Pforte oder auf der Streife.
Rat und Hilfe zur IT-Sicherheit gibt
es dieses Jahr wieder auf der Messe SYSTEMS in München (15.-19.10.2001).
Rund 100 Firmen zeigen wie man sich vor Angriffen auf die Informationstechnik
schützen kann.
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