Biometric Keycode System
Sicherheit für Anbieter
und Kunden im Internet
(16.01.02
- opm) Das System trennt
personenbezogene und biometrischer Daten und wahrt so die von
vielen Usern gewünschte Anonymität. Zusammen mit den
Partnern IBM, Siemens, Compaq, Visa, BAWAG, Delsy, Huber Computer,
mobilkom austria, Oberbank, Qenta, Raiffeisen Landesbank Oberösterreich
und voestalpine Mechatronics wird es auf der CeBIT 2002 vorgestellt
und die breite Verfügbarkeit soll ab September 2002 hergestellt
sein.
ekey biometric systems,
im Besitz der voestalpine Stahl GmbH und dem ekey-Management,
hat ein biometrisches System zur einfachen, anonymen und sicheren
Verifikation von Endkunden im Internet entwickelt. Das "biometric
keycode system" stellt eine anonyme, komfortable und sichere
Lösung für alle Bereiche zur Verfügung, wo heute
Passwörter oder Kreditkarten Konsumenten und Unternehmen
nur unzureichend vor Missbrauch schützen. Vor allem Transaktionen
im Online-Bereich, aber auch die Signatur von Dokumenten und
Absicherung von zutrittsbeschränkten Bereichen gehören
zu den vielfältigen Einsatzgebieten. Damit ist das "biometric
keycode system" für Unternehmen wie Banken, Kreditkartenunternehmen
oder Online-Shops interessant, deren Kunden sich elektronisch
beziehungsweise online autorisieren wollen.
Basis des Systems sind
die eindeutigen biometrischen Merkmale einer Person wie die Finger,
das Gesicht oder die Iris. Zum aktuellen Zeitpunkt ist die Fingerprint-Technologie
die für den Massenmarkt am weitesten fortgeschrittene Methode
der biometrischen Verschlüsselung. Aus den persönlichen
Merkmalen - auch Kombinationen sind möglich - wird der sogenannte
"biometrische Schlüsselcode" (keycode) erzeugt
und in einem "Schließfach" bei ekey biometric
systems abgelegt.
Bietet etwa eine Bank das
"biometric keycode system" für seine Kunden an,
so wird nach der erstmaligen Erstellung des verschlüsselten
keycodes dieser an ekey biometric systems weitergeleitet und
dort unter einer sogenannten "safe deposit number"
(Schließfachnummer) abgelegt. Die persönlichen Kundendaten
verbleiben bei der Bank. Beauftragt der Bankkunde nun eine Transaktion
bei seinem Institut, dann führt diese Person zu Hause das
sogenannte "keycoding" durch, d.h. sie erstellt an
einem Zusatzgerät (zum Beispiel: Fingerscanner, Iris-Scanner)
ihren Code. Das "keycoding" wird über Zusatzgeräte
vorgenommen.
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